19. Entlang der Costa Verde und der Costa do Sol Florianopolis – Curitiba - São Paolo – São Sebastião / Ilhabela (28.11.) – Paratí (29.11.) – Angra dos Reis (07.12.) - Paratí (07.12.) – Angra dos Reis (11.12.) - Recreio dos Bandeirantes (11.12.) – Rio de Janeiro (13.12.) – Cabo Frio (14.12.) – Búzios (16.12.) – Guarapari / Praia Setiba (17.12.) So,
jetzt hieß es also wieder Abschied nehmen von der sehr lieb
gewonnenen Insel Florianopolis und so packten wir unsere Sachen bei
strömendem Regen ins Auto. Jetzt wurde es langsam eng, denn wir
hatten ja auch noch zusätzlich unser Surfbrett unterzubringen,
aber dafür hat Martin meine Skischuhe und anderen Kram mit nach
Hause genommen. Danke nochmal! Wir fuhren Richtung Curitiba, wo wir am nächsten Tag eine abenteuerliche Zugfahrt durch eine grüne hügelige Berggegend ans Meer unternehmen wollten. Doch scheiterte unser Vorhaben zum einen daran, dass wir keinen Zeltplatz fanden, bzw. der vorhandene Platz und die Umgebung waren nicht sonderlich idyllisch und uns hat keiner aufgemacht. Andernfalls wollten wir an einer Tankstelle übernachten aber da ließ sich in Stadtnähe auch nichts einladendes finden. Zum anderen spielte das Wetter nicht besonders mit und der andauernde Regen und Nebel hätten uns eh keinen besonderen Ausblick erlaubt. Also ging es die verregnete Strecke weiter Richtung Norden. Die Straßen waren überwiegend voll von LKW, darunter viele Autotransporte, aber wie sollen sie auch sonst etwas in Brasilien transportieren, Bahnstrecken gibt es eigentlich keine und das Land ist einfach riesig. Wir sahen nicht wenige Unfälle, Brasilien hat weltweit die meisten Verkehrstoten zu verzeichnen. Kein Wunder, die Brasilianer heizen ja auch wie verrückt und da wunderten uns die umgefallenen Anhänger oder von der Fahrbahn abgekommen oder ineinander gefahrenen Laster keineswegs. Immerhin wurde durch ausgerissene Pflanzen auf der Fahrbahn auf den Unfallort hingewiesen, aber als dann noch ein LKWs auf dem meterhohen Betonmittelstreifen festsaß wunderten wir uns dann doch mal. Ansonsten gab es immer mal wieder Fußgänger und Radfahrer auf den Seitenstreifen, die sich keineswegs von den vorbeidonnernden Lastern beirren ließen. Wo sollten sie auch sonst hin? Da wir ja nicht viel zu tun hatten, zählten wir mal für eine viertel Stunde, was so auf der Straße los ist. Wir kamen auf 62 LKWs, 24 PKWs, 1 Reisebus, 1 Unfall, 1 Moped und 4 Fußgänger. Dass
im Süden Brasiliens die deutschen Einwanderern dominieren, verrieten
uns immer wieder Schilder mit deutschen Namen wie Schmit, Fischer
oder Becker und Restaurantnamen wie „Gute Küche“ oder „Grün
Wald“. Die Gegend war sehr abwechslungsreich, kurvig, hügelig
und wieder saftig grün. Immer wieder fuhren wir an Häusern
vorbei mit kleinen Fischweihern davor an denen die Tiere tranken,
und immer wieder Bananenstauden (da geht dem Mathias das Herz auf)
oder Palmen (da mir). Manchmal handelte es sich auch einfach nur um
kleine Holzbaracken, die dicht an die Autobahn geklatscht sind und
bei denen die Hunde oder Hühner im Hof herumliefen. An den Straßenrändern
waren viele Geschäfte zu finden, die Kunsthandwerk, Textil- oder
Lederwaren verkauften und mitten im Urwald gab es immer wieder Verkaufsstände
am Straßenrand, die Bananen oder andere Früchte an den
Mann bringen wollen. Der Nebel hing tief in den Bergen und wir haben
uns schon unsere Gedanken gemacht, wie es damals die Eroberer schafften,
sich durchs Dickicht zu schlagen und das Land für sich nutzbar
zu machen. Ich wüsste gar nicht wo ich anfangen sollte…
Aber wir haben ja auch keine Sklaven, dafür hatten wir glücklicherweise
schon eine relativ gute Straße zur Verfügung, wenn man
mal von den Löchern absah. Je näher wir an São Paolo kamen desto dichter war die Besiedelung. Wir wollten einen großen Bogen um diese Millionenstadt machen, die nicht zuletzt „Ruhm“ durch ihre horrende Anzahl durch Schusswaffen getöteter Menschen erlangte. Die Küstenorte waren arm, die Hochhäuser oder Slums drängten sich bis an die mehrspurige Autobahn, der Verkehr wurde dichter und trotz des Dschungels war es dort an der Peripherie einfach hässlich! Vor dem angrenzenden Hafenort Santos (kannten wir ja schon) war die Luft vom Smog der Ölraffinerien und Schornsteine undurchdringbar, an den Straßen standen Krebsverkäufer (bestimmt lecker hier!!!) und wir waren froh, als wir dieses Stück heil hinter uns gebracht hatten. Danach wurde die Gegend wieder schöner und der Küstenabschnitt „Costa Verde“, benannt nach seinem smaragdgrünen Wasser (wäre auch noch verständlich, wenn’s nach der Landschaft benannt wäre) empfing uns freundlich. Die Straße ging öfters direkt an der Küste entlang, wir bewunderten die Strände, Buchten, die zahlreichen vorgelagerten Inseln und die kleinen netten Touristenorte. Oftmals reichte der Urwald, hier „Mata Atlântica“ genannt, direkt bis ans Wasser und wir genossen die Fahrt durch die üppig grüne Landschaft. Nur als wir ein sonderbares Quietschen am Auto vernahmen, das unregelmäßig, aber stetig wieder kam, waren wir schon etwas beunruhigt und vermuteten schon, dass unser Pauli langsam doch die erste Alterschwächeerscheinungen hätte. Doch als wir irgendwann mal stehen blieben und das Geräusch immer noch da war, erkannten wir erleichtert, dass es sich um das Zirpen irgendwelcher kleiner tierischen Urwaldbewohner handelte. Na, das ließ sich ja leicht „reparieren“! In São Sebastião sind wir direkt zur Fähre gefahren, die auch gleich ablegte. Doch bevor wir drauf fahren konnten, sollten wir erst im Touristenbüro der Insel Ilhabela telefonisch eine Genehmigung erbitten, da die Insel vor zu viel Verkehr geschützt werden sollte. Letztendlich ließ man uns auch ohne Erlaubnis auf die Fähre mit dem Hinweis wir sollten uns dann einfach blöd stellen, von wegen wir sind ja planlose Ausländer und so. Kein Problem, das können wir, also schnell die 4 € bezahlt (hin und zurück, für uns kostenlos!), ab auf die Fähre und los ging´s auf unsere nächste brasilianische Insel. Dort hat sich keiner für uns oder unser Auto interessiert und daraufhin wollten wir uns in Ruhe nach einer Unterkunft umschauen. Die Dame aus der Touri-Info meinte noch, es gäbe zahlreiche Campingplätze auf der Insel, wir sollten einfach nur an der Küste - die einzige Straße - entlang fahren, dann würden wir schon auf zahlreiche Campingplätze stoßen. Da wir richtig Hunger hatten, wollten wir in der Nähe des Ortes bleiben oder in den dichter besiedelten Norden fahren. Unsere Suche blieb jedoch erfolglos, der erste Campingplatz war geschlossen und die weiteren Kilometer kamen wir zwar an hübschen Häusern, Pousadas und Hotels vorbei, die Campings ließen jedoch auf sich warten. Einen konnten wir entdecken, aber der Besitzer wollte 15 € von uns! Die Lage war zwar recht schön, aber das erschien uns dann doch etwas übertrieben, um mal eben für ein paar dunkle Stunden sein Auto abzustellen und eine Dusche zu nehmen. Noch dazu gab es nichts essbares in der Nähe! Und da wir mittlerweile schon am nördlichen Ende der Insel angekommen waren, das ganze über kopfsteinartige Straßen, entnervt und hungrig, fuhren wir wieder ein paar Kilometer zurück und hielten an einer kleinen Lanchonette an. Dort gönnten wir uns erst mal zwei saftige Burger (zum Glück essen wir die immer wieder gerne, was anderes gab´s nämlich eh nicht) und ein Bier und so gestärkt ging’s weiter auf die Suche. Als wir einen kleinen von Palmen gesäumten Strandabschnitt erreichten, hielten wir dort an, um unser Nachtlager zu errichten und im Schutze der Nacht eine Dusche zu nehmen. Da hat es sich mal wieder ausgezahlt, dass wir einen unserer Benzinkanister auf Wasser umgestellt haben. Die kleine Bucht wirkte sehr schnuckelig und in der Dunkelheit erschienen auch die vor der Festlandküste liegenden Tanker irgendwie schön. Nach einer schwül-heißen und von Moskitos geplagten Nacht erkannten wir im Tageslicht jedoch, dass der Platz nicht mehr ganz so viel seiner Idylle behalten hatte. Wir wussten ja schon, dass die Strände entlang des Festlandes wegen Wasserverschmutzung nur mäßig zum Baden geeignet sind und man den schöneren östlichen Teil der Insel lediglich mit einem 4×4 Fahrzeug erreichen könnte, aber weiter unten im Süden sollte es doch noch ein paar schöne Fleckchen geben. Und die dauernd hinter uns vorbeirauschenden Fahrzeuge – war ja die einzige Straße - luden auch nicht gerade zum Verweilen ein und so machten wir uns schnell fertig und suchten nach einer Bleibe. Doch der erste Campingplatz, nicht besonders einladend, aber mit gleicher Preisvorstellung ließen wir links liegen, der zweite war wieder geschlossen und dann entdeckten wir einen inseleinwärts. Wir quälten uns über Waldwege und durch matschige Pfade und endlich kamen wir auf dem Campingplatz an. Die Besitzerin war richtig nett, der Preis verschwindend gering und in der Nähe gab es sogar einen Wasserfall mit Naturpool. Wow! Gerade waren wir dabei, unser Auto auf dem etwas glitschigen Gelände zu platzieren, nicht unter geringem Einsatz von „off“ (Mückenspray), kam der Besitzer angefahren. Ein Typ mit absolutem Psychoblick stellte sich vor uns und sagte erst mal 3 Minuten nichts. Dann klärte er uns in Zeitlupe über seine Preisvorstellung auf, die sich von Sekunde zu Sekunde erhöhte. Als er dann bei fast 20 € angekommen war, wechselten wir schnelle Blicke, packten unsere Sachen und verließen dieses Moskitopsychonest schnell wieder. Daraufhin hatten wir genug von dieser Insel, wir fuhren die hübsche Küstenstraße wieder zurück zur Fähre und verließen die „schöne Insel“ Ilhabela schnellstens wieder. Im Nachhinein waren wir dem Sonderling dankbar, denn wie wir mittlerweile immer wieder erfahren haben, sind die Moskitos dort mitunter die giftigsten im ganzen Lande, was wir ja in diesen wenigen Minuten dort (und in den vielen kratzenden Stunden danach) schon festgestellt hatten. Also
weiter die üppige Küstenstraße entlang, immer wieder
passierten wir kleinere Orte und schöne Küstenabschnitte.
Am frühen Nachmittag kamen wir in Paratí an, einem sehr hübschen
kolonialen Städtchen, das von der UNESCO unter Denkmalschutz
gestellt wurde. Schon die letzten Kilometer fuhren wir bei starkem
Regen, ich konnte kaum noch die Straße vor mir sehen, obwohl
der Scheibenwischer sein Bestes gab. Dort hielten wir erst mal vor
der Touri-Info, doch die fünf Meter ins das Büro reichten
aus, um uns völligst zu durchnässen. Dort bekamen wir einen
Ortsplan und die desinteressierten Damen teilten mit knappen Worten
den Weg zum Campingplatz mit. Hilfreicher war dafür ein junger
Mann, der Touristen anwirbt. Er gab uns genaustens Auskunft, erklärte
welcher Camping besser sei, bot uns nicht nur seinem Schirm sondern
auch gleich diverse Unterkünfte unterschiedlicher Preiskategorien
an und versprach uns einen Spezialpreis für eine der Schonertouren.
Aber eins nach dem anderen, zuerst wollten wir uns häuslich einrichten,
und wir wussten ja, wo wir ihn bei Bedarf finden würden. Und wenn wir dann noch nicht genug hatten, gab es mit Junior, Paulista und ein paar Hunden noch einen nächtlichen Spaziergang über einen Hügel an den nächsten Strand, wo noch eine andere Strandbar geöffnet hatte. Aber
wir haben natürlich nicht nur gefeiert, sondern uns an auch an
den Schönheiten in der Umgebung erfreut. Die Stadt selbst hat
33.000 Einwohner und im neueren Teil der Stadt gibt es einfach alles,
was man so zum Leben braucht. (Außer den benötigten Campingführer,
aber den gibt es irgendwie nirgends!) Oben auf dem Hügel gibt
es Reste eines alten Forts, von dem aus man eine tolle Sicht auf die
Bucht und die Dächer der Stadt hat. Ein Bummel durch die malerische
Altstadt war eine Freude für Herz und Auge. Der autofreie Stadtkern
besteht aus weißen Häuschen, alle mit bunten Fenster- und
Türrumrahmungen und alten Dachschindeln. Viele Häuser wiesen
mit blau verzierten Fliesen darauf hin, welche Geschäfte, urige
Restaurants oder Pousadas sich innen befinden (es gibt 241 Pousadas
in Paratí!) und obwohl alles relativ touristisch ist, besticht der
Ort mit kolonialem Charme. In den Gassen standen meist Süßwarenverkäufer,
die mit ihrem Handkarren Kuchen und andere Leckereien (meist zuckersüß!)
verkauften. Leider konnte man das alles nicht immer voll genießen,
da man beim Laufen stets auf seine Füße achten musste,
denn die äußerst großen und vom Regen glitschigen
Pflastersteine erschwerten das Gehen ungemein – vor allem, wenn man
mit Flip-Flops unterwegs war. Immer wieder kamen wir an kleinen Kirchen
vorbei, deren häufig mit verwittertem Putz, wobei sich die meist
fotografierte am Hafen befindet. Dort liegen unzählige Boote
und Schoner an, die auf Touristen warten um sie in die unbestimmten
Weiten der Inselwelt zu entführen. Gleich am nächsten Tag beglückte uns das Wetter schon wieder und wir unternahmen einen Ausflug zum nahegelegenen Wasserfall „Pedra Branca“. Wir fuhren ein wenig landeinwärts und mussten mehrmals nach dem Weg fragen. Schließlich landeten wir vor einer Baustelle, der Boden war total aufgewühlt und die Bagger standen davor. Siesta – ist ja klar! Aber die Bauarbeiter schliefen in ihren Monstern und meinten da müssten wir vorbei, dann immer geradeaus, die Straße wäre dann auch wieder besser. Also weiter, verfahren, wieder ein Stück zurück, anderen Dschungelpfad genommen, die Schwüle lässt uns die Sauce nur so runterlaufen, wir hören Wasser, ist aber noch nicht der Wasserfall, die Strecke erinnert uns an so manche Wege, die wir unserem Auto eigentlich nicht mehr zumuten wollten, doch endlich erreichten wir einen Parkplatz – wir waren da! Dort entrichteten wir bei einem süßen runzeligen Opi unseren Eintritt von 0,30 € und marschierten die letzten Meter vorbei an Farnen und meterhohen Bambussen. Schon auf dem Weg dorthin waren wir mehr als überrascht, überall hingen Mülleimer, und am Wasserfall gab es ein Toilettenhäuschen und sogar eine Bar mit eisgekühltem Bier! Aber zuerst mal wollten wir uns äußerlich abkühlen und das erfrischende Nass genießen. Überall vor uns plätscherte das Wasser über große runde Felsen, inmitten einer tropischen Vegetation mit Palmen, Lianen, Bananenstauden und saftig grünen Bäumen, vor uns erstreckte sich der Naturpool, außer uns verirrten sich nur vereinzelt Leute hierhin und zeitweise konnten wir den Badespaß alleine genießen. Einfach toll, wir kletterten über die Felsen und durch die Schnellen nach oben, schwammen ein bisschen und genossen die sagenhafte Natur, die tollen Ausblicke und die Abkühlung an diesem heißen Tag. Auf dem Rückweg hielten wir noch an einer kleinen Bar mitten im Nirgendwo. Die Männer spielten Billard - so ein Tisch fehlt hier in keiner Bar - die Kinder rannten in bunten Kleidern und Badeschlappen (wie wirklich jeder!) rum, ein Auto kam vorbei, verkaufte Stangen Zigaretten an den Wirt, vor der Bar stand malerisch ein rostiger VW Käfer und wir genossen diesen traumhaften Abschluss des Tages. Das sind Momente, die wir gerne mit unsren Familien oder Freunden aus der Heimat teilen würden, die Einfachheit und Natürlichkeit dieses sagenhaften Landes. Aus dieser Idylle holte uns kurz mit Schrecken einer der Baggerfahrer, der auf dem schmalen Weg vorbeifuhr und so sehr mit Grüßen beschäftigt war, dass er beinahe unseren Pauli übersehen hätte! Aber zum Glück nur beinahe! Dafür wurden wir mehr als entschädigt, als wir bezahlen wollten, denn auf unserer Rechnung standen 3 Bier, 1 Päckchen Zigaretten, 2 Päckchen Bonbons und das ganze gab’s für gerade mal 3,50 €. Da haben wir nicht schlecht gestaunt, obwohl wir ja schon an normale (nicht touristische) brasilianische Preise gewöhnt sind. Aber
das war’s es dann auch schon wieder mit dem schönen Wetter, weiter
ging’s mit Regen. Mal nur Dauernieseln, mal die bekannten Bindfäden,
aber täglich kam irgendwas vom Himmel. Blöderweise ist unser
Auto im Fußraum etwas undicht und bei stärkerem Regen stand
der Teppich unter Wasser. So wie eben in den letzten Tagen und wir
versuchten immer wieder mit unserem Eiskratzer das Wasser so gut wie
möglich aus dem durchtränkten Teppich zu schaben. Da dies
jedoch aussichtslos schien, machten wir uns die Arbeit und nahmen
die komplette Bodenverkleidung heraus. Der Teppich stank bereits widerlich
nach Moder uns so schnitten wir kurzerhand die muffeligen Fußteile
heraus und kauften uns neue Teppiche für den Boden. Gegen die
undichten Stellen müssen wir uns noch etwas überlegen. Die
Leute vom CCB waren alle super nett und hilfsbereit. Noch dazu akzeptieren
sie hier unseren ADAC Ausweis und somit müssen wir nur den Betrag
für Mitglieder bezahlen. Ist dank des FIA-Zeichens auf der Rückseite
offiziell, das wussten wir jedoch anfangs nicht. Und das macht ganz
schön was aus, Campen ist relativ teuer in Brasilien und 10 €/Nacht/Person
sind keine Seltenheit. Auf den CCB Plätzen bezahlen wir hingegen
nur 2-3 €, selbst in der Hochsaison. Auf dem Campingplatz gab es zu unserer Freude auch das von uns so begehrte ´buffet a kilo` (0,50 € pro 100 gr), das wir uns gerne schmecken ließen. Aber abends zog es uns dann schon raus zum Essen und häufig waren wir dann am Spießchengrill anzutreffen. Mmmmhhh. Oder aber wir haben uns in eine der zahlreichen Kneipen gesetzt, Caipirinha in verschiedenen Geschmacksrichtungen probiert und tollen Bands zugehört. Aber der schönste Abend behält einen negativen Beigeschmack, wenn man ständig alles nachrechnen und kontrollieren muss, da die Rechnungen stets kleinere oder größere Fehler enthält. Das nervt mit der Zeit, zumal sich ja niemals jemand zu unseren Gunsten verrechnet, und wenn bei 3 + 3,50 dann 7,50 rauskommt, wünscht man sich doch, dass sie einen Taschenrechner zur Hand nehmen. Nach einer Woche haben wir uns nach ausführlicher Verabschiedung wieder auf die Socken gemacht. Wir fuhren in das 100 km entfernte Angra dos Reis, um dort unser Visum zu verlängern. Dort angekommen erklärte man uns in der Touri-Info, dass das hier gar nicht möglich sei. Aber davon ließen wir uns nicht beirren, schließlich kann man das in jeder Policia Federal, warum also nicht hier? Und siehe da, es geht doch! Der schroffe Beamte der Policia Federal legte mir einen Zettel hin, auf dem alle für ein Verlängerung notwendigen Dinge aufgelistet waren. Um die Formalitäten fürs Auto jedoch zu verlängern, sollten wir zu einem anderen Amt, dieses hätte aber bereits geschlossen und am nächsten Tag wäre Feiertag und danach Wochenende. Toll, da standen wir nun, Angra dos Reis lud uns nicht gerade zum Verweilen ein, Campingplatz gab es keinen, weder in der Stadt, noch in der Nähe. Wir hätten zwar weiter fahren können, ein paar Tage hatten wir ja noch Zeit mit der Verlängerung, aber die nächste Möglichkeit wäre in Rio gewesen. Und die Suche nach diversen Ämtern wollten wir uns in so einer Millionenstadt nicht antun. Kurzentschlossen sind wir wieder zurück nach Paratí gefahren, schließlich hatten wir uns dort sehr wohl und ein bisschen „wie zu Hause“ gefühlt. Weit waren wir ja nicht gekommen, aber immerhin hatten wir unterwegs eine Infohalle eines Atomkraftwerks mit meerwassergekühlten Brennstäben besucht, und wussten jetzt genau über die Visumsverlängerung bescheid. Wir nutzten die nächsten Tage um alles vorzubereiten, machten alle notwendigen Kopien, bezahlten bei der Bank unseren Beitrag und freuten uns über weitere Tage mit Dieter, Maria und Junior – wenn auch wieder bei Regen!
In
Angra dos Reis mussten wir zwar eine Weile in der Policia Federal
auf den zuständigen Beamten warten, dafür ging dann alles
recht schnell. Wir bekamen zwar entgegen unseren Informationen nur
ein neues Visum ab selbigem Tag ausgestellt (nicht erst nach Ablauf
der ersten 3 Monate), und „verloren“ somit eine Woche, aber mit dem
strikten Beamten wollten wir nicht diskutieren. Hauptsache wir hatten
unser Visum und viel wichtiger waren jetzt die Formalitäten fürs
Auto, denn wenn wir das nicht rechtzeitig wieder ausführen oder
keine Verlängerung bekämen, würde das richtig teuer
für uns werden. Oder wir hätten sofort ausreisen müssen!
Dafür ging’s weiter ins Rathaus, dort wollte man uns zwar
gleich wieder woanders hinschicken, aber zum Glück wussten WIR
wenigstens, dass sie dort für uns zuständig waren. So schickte
man uns zum entsprechenden Büro, der freundliche Beamte schüttelte
mehrmals verwundert den Kopf und meinte so etwas hätte er ja
noch nie erlebt. „Strange!“ Immerhin konnte er ein paar Brocken englisch!
Wir mussten ihm wiederholt erklären, dass wir das Auto aus Deutschland
mitgebracht haben, und was wir genau von ihm wollten. Daraufhin zog
er sich erst mal zur Beratung mit seinen Kollegen zurück. Als
sie fertig waren, teilte er uns zunächst mit, dass erst mal Mittagspause
sei, in der nächsten Stunde nichts mehr passieren wird und wir
auch zum Essen gehen und später wiederkommen sollten. Dann würde
unser Fall in Angriff genommen. Also haben wir seinen Hinweis befolgt
und haben uns danach noch ein wenig an der Stadt mit seinem geschäftigen
Gewusel in allen Gassen erfreut. Gleich nach der Siesta sind wir wieder
zur Receita Federal, aber da hat sich natürlich noch nicht viel
getan. Also hieß es warten, wir sind zwischenzeitlich etwas
eingenickt – die Nacht war ja kurz – und endlich kam der Beamte wieder
aus seinem Zimmer. Doch er wollte erst mal das Auto sehen. So sind
wir gemeinsam dort hin gelaufen, irgendwie war er dann auch nicht
schlauer aber zufriedengestellt und betitelte uns als „very brave“.
Nochmal etwas warten und nach insgesamt etwa 1 ½ Stunden hatten wir
viele Kopien und die notwendigen Papiere. Hoffentlich, denn wie gesagt
machte das der nette Mann ja auch zum ersten Mal. Aber er war jedenfalls
sehr bemüht und gab uns noch ein paar Hinweise für die Ausreise,
damit wir nicht später in Nöte gerieten. —— Ich muss gestehen, es ist nicht immer ganz so einfach. Rio kann schon gefährlich sein, wie wir Wochen später in den Nachrichten gesehen haben, haben 20 maskierte und bewaffnete Männer am hellichten Tag 8 Autos angehalten, die Leute aus den Wagen gezogen und sind mit den Autos abgerauscht. Aber das gehört dann wirklich zum Pech und ist hoffentlich die traurige Ausnahme. ——- Am nächsten Tag ging unsere Fahrt weiter und wir fuhren nochmals mit dem Auto mitten durch diese aufregende Stadt, aber achteten gleichzeitig darauf, die Fenster an den Ampeln geschlossen zu halten (Schwitz!). Wir erfüllten uns noch den Traum ein Foto mit Pauli vor dem Zuckerhut zu machen und dann ging es über die Monsterbrücke nach Niteroi und weiter die Küste entlang. Wir passierten hunderte Straßenstände, die neben Tontöpfen, Obst und Blumen auch Gartenzwerge (!) verkauften. Immer wieder an den Straßenrändern standen LKWs die voll mit Ananas beladen waren. Da kann man einfach nicht vorbei fahren. Die Orte waren mal schöner, mal einfach nur hässlich und dreckig, und einen, in dem es ausschließlich Bars und Baumärkte gab. Und natürlich in jedem Ort mehrere dieser monsterhohen Lomos, diese Hügel, die zur Geschwindigkeitsreduzierung mitten auf die Straßen gebaut werden. Normalerweise weisen Schilder und schwarz-gelbe Streifen auf dem Belag darauf hin, aber manchmal werden die auch vergessen oder sind schon total abgenutzt. Einmal haben wir beiden diesen Berg vor uns nicht gesehen, Mathias legte noch im allerletzten Moment eine Vollbremsung ein, die Reifen quietschten, aber es war zu spät – wir hoben ab! Alles im Auto war für einen Moment lang in der Luft, bis unser armer L300 wieder krachend auf dem Boden aufkam! Aber die Achse hielt und auch sonst haben wir zum Glück keinen Schaden genommen. Unser nächstes Ziel hieß Arrial de Cabo, eine touristisch erschlossene Halbinsel, voll von kleinen Orten mit bunten Häuschen. Dort sollte es nur wenige Meter vom einem Surferstrand einen CCB geben. Den gab es auch, aber der Platz war klein, ein paar vertrocknete Tannen sollten Schatten spenden, nichts, wo ich hätte länger bleiben wollen, also sind wir in den nächsten Ort Cabo Frio gefahren. Dort war der Platz wesentlich schöner, direkt an einer Lagune, aber halt nicht direkt am Strand. Aber man kann ja nicht alles haben. Dort haben wir erst mal einen Waschtag eingelegt, was sogar richtig Spaß gemacht hat. An allen Campingplätzen gibt es dafür Waschbecken mit Rillen zum Schrubben, und warmes Wasser hat man bei den Temperaturen auch fast. Das Wetter war perfekt und nach ein paar sonnigen und windigen Stunden war schon alles trocken. Später haben wir noch einen Strandausflug gemacht, waren schwimmen und am Strand spazieren und haben uns Cocoswasser schmecken lassen. Am Abend sind wir noch auf ein Bier in eine nahegelege kleine Lanchonette gegangen. Wir nahmen nicht viel Geld mit, damit man uns auch im Ernstfall nichts klauen konnte. Eigentlich erstaunlich, wir hatten gerade mal 3,50 € dabei, tranken 3 Bier und brachten noch fast die Hälfte des Geldes wieder mit nach Hause! Und unsicher fühlten wir uns nur etwas auf dem Hinweg, aber nachdem alle sehr nett zu uns waren, bis spät am Abend die Kinder auf der Straße herumliefen und die Fenster entgegen unseren Erwartungen auch nur äußerst selten vergittert sind, legte sich dieses Gefühl schnell wieder. Und das obwohl wir mit Abstand die hellsten im ganzen Laden und Umgebung waren. Je weiter wir in den Norden kommen, vermischen sich die Hautfarben immer mehr, die Leute werden immer dunkler. Aber wir merken auch, dass die wohlhabenden Brasilianer häufig in diesen Condomínios wohnen, abgeschottet von der „Außenwelt“ und unter sich. Aber in vielen Gegenden ist es trotzdem sicher und die Brasilianer scheinen es dort auch sehr zu genießen. Vor allem auf Campingplätzen kann man das beobachten, dort werden Fernseher oder Gaskocher einfach im offenen Vorzelt stehen gelassen. Vielleicht aber ist unser Bild auch teilweise falsch, es ist gar nicht so besonders gefährlich, überwiegend ist das in großen Städten der Fall, etwas außerhalb ist es nicht mehr so schlimm. Aber man kann nicht leugnen, dass es auch viel Armut in Brasilien gibt und die ist einfach nicht in den Griff zu bekommen. Mit dieser Machtlosigkeit umzugehen ist für mich nicht immer einfach. Was wir an Tagesbudget zur Verfügung haben, muß hier manchen Familien in der Woche ausreichen. Es ist eine schwierige Situation, wir genießen die Schönheit des Landes und die übermäßige Freundlichkeit, Offenheit und Lebensfreude der Leute, aber immer mit der Gewissheit, wieder weiterzureisen, wenn man will. Diese Möglichkeiten haben hier nicht viele und wenn man in so einem Land leben möchte, wäre dieser Eindruck vielleicht auch anders. Aber dafür sind wir ja auch unterwegs, um verschiedene Länder und die dortigen Umstände kennen zu lernen, und dazu gehören halt nicht immer nur die positiven Seiten. Am nächsten Tag haben wir den auf einer schönen und exklusiven Halbinsel gelegenen Ort Búzios erreicht. Dort machte Brigitte Bardot in den 60er Jahren ihren Urlaub und seitdem ist er Anziehungspunkt für die Reichen und Schönen. Na ja, auf jeden Fall für die Reichen. Die Strände waren sehr schön und sauber, die Bebauung in mediterranem Stil und überwiegend Privathäuser und kleine Pousadas. Die Orte waren gepflegt und wir fühlten uns teilweise wie an der Côte d´Azur. An manchen Stellen hatte man tolle Ausblicke über die Küste und die davor liegenden Schiffe. Genau an diesem Tag fand ein Oldtimertreffen statt und ich konnte mich gar nicht satt sehen an all den gepflegten seltenen Wagen. Als wir an den schönen sichelförmigen Strand gelaufen sind, vergaßen wir gleich mal, unser Auto abzuschließen! Aber gefehlt hat nichts, unser Auto fällt wohl nicht gerade in die Kategorie, die man klauen oder aufbrachen müsste. Viel mehr werden wir oft mit Bussen verwechselt. Die Mitsubishi oder ähnlichen Modelle, die wir hier sehen, werden für gewöhnlich als Schul- oder Linienbusse eingesetzt. Nicht selten kommt es vor, dass uns andere Busse zum Gruß Lichthupe geben oder uns Leute am Straßenrand die Hand ausstrecken um mitgenommen zu werden. Einmal wurden wir sogar gefragt, ob wir in Deutschland auch mit unserem Bus arbeiten! Dann erklär dem mal, dass wir den ausschließlich zum Reisen haben, das verstehen die hier gar nicht. Dafür ist er schön unauffällig und wir werden nicht sofort aus europäische „Weihnachtsgänse“ angesehen. Abgesehen davon fahren diese Busse hier logischerweise alle mit Diesel, die gibt es gar nicht als Benziner. Jedes Mal wenn wir tanken, kommt dann auch die Frage „Diesel?“ und daraufhin ungläubige Blicke und wenn der Eine schon tankt, kommt der Nächste angerannt und fragt noch mal nach. Leider ist Benzin hier recht teuer, knapp 1 € pro Liter ist ja schon für uns viel, für Brasilianer eigentlich unerschwinglich. Und die Preise variieren sehr stark, je weiter man von den Raffinerien entfernt ist, desto teurer wird’s. Hat wohl alles mit den Transportkosten zu tun. Dadurch steigen natürlich viele Fahrer auf Ethanol, also Alkohol um (was zu 25 % auch im normalen Benzin ist), der etwa nur die Hälfte kostet. Viele, vor allem neuere Wagen fahren mit Benzin und Alkohol im gleichen Tank, bekommt man das eine mal nicht, tankt man einfach das andere. Praktisch! Doch
leider gab es in Búzios den im Reiseführer erwähnten Campingplatz
nicht mehr und somit war diese Gegend für uns erledigt. Also
fuhren wir weiter die Küste entlang, doch bei hiesigen Straßen-
und Verkehrsverhältnissen kommt man nicht immer schnell voran.
Zum einen fahren wir ja fast ausschließlich Landstraße
und die überholgeilen Brasilianer kennen keine Grenzen. Egal
ob Gegenverkehr kommt oder eine unübersichtliche Kurve, ununterbrochen
brausen die Anderen in meist waghalsigen Manövern vorbei. Irgendeiner
wird schon ausweichen. Aber die immer wieder ohne Vorankündigung
auftauchenden tiefen und breiten Löcher, bei denen man plötzlich
auf 20 km/h abbremsen muss, zwingen uns zu moderater Fahrweise. Schließlich
wollen wir noch ein paar Kilometer mehr mit unserem Bußchen
zurücklegen, da passen wir schon auf. Am
nächsten Tag passierten wir Landschaften, die abwechselnd an
Norddeutschland oder die Alpen erinnerten – nur halt mit Palmen. Immer
schön grün und meist hügelig, dazwischen grasten Kühe
oder Pferde, immer mal wieder kamen Reiter der zahlreichen Fazendas
vorbei. Aber schon erstaunlich und vor allem traurig, dass gerade
mal noch 90 % der Mata Atlântica übrig geblieben sind, der Rest
ist der Abholzung zum Opfer gefallen. Aber trotzdem ist es dort sehr
schön, immer wieder kommen wir an kleinen Orten vorbei, jeder
davon hat mindestens eine kleine Kirche und die Leute lümmeln
im Schatten der unzähligen Bars. Die
Tage verbrachten wir damit, lange Strandspaziergänge zu unternehmen
und die Gegend zu erkunden. Da waren traumhafte Strände mit sichelförmigen
Buchten, Felsen dazwischen, besagten Strandbars, und toller Landschaft.
Oder lange einsame Strände mit wilden Wellen in verlassenen Gegenden.
Das erfrischende Wasser war eine Wohltat an den heißen Tagen
(bis zu 37°!), wobei wir am Wasser immer von einer angenehmen Brise
verwöhnt wurden. Wir planschten und tollten, sprangen von den
Felsen ins Wasser und schwammen um die Wette und holten unser Surfbrett
raus. Aber mehr um es als Luftmatratze zu benutzen, denn Wellen gab
es absolut keine. In der Bar von Roberto unterhielten wir uns öfter
mit Brasilianern, und ließen uns mittags manchmal leckeren Fisch
oder Meeresfrüchte schmecken oder kauften leckere Shrimpspieße
oder Salgados (Salzgebäck mit verschiedenen Füllungen) bei
den Strandverkäufern. Die sind sehr angenehm und unaufdringlich
in Brasilien, wenn du nichts möchtest, dann lassen sie dich sofort
in Ruhe. Nach
ein paar Tagen bekamen wir neue Nachbarn, Jairo, Neide, ihre zwei
Kinder auch Jairo (17) und Jacqueline (12) und Jairos Enkelin Vitoria
(7). Auf Anhieb waren alle recht interessiert an uns und wir kamen
schnell ins Gespräch. Mit den Kindern spielten wir oft UNO und
Neide lud uns sofort fürs Weihnachtsessen ein. Mit ihnen hatten
wir viel Spaß, wir wurden von Neide täglich mit Essen versorgt
oder auf einen Kaffe eingeladen, unterhielten uns gut und dank des
flüssigen Englisch des Vaters gab es wenig Verständigungsschwerigkeiten.
Die Kinder dagegen konnten trotz jahrelangem Englischunterricht gerade
mal Sätze wie „what´s your name?“ oder „what time is it?“ (Antworten
ausgeschlossen!) was uns schon sehr wunderte. Aber wie wir erfuhren,
können in Brasilien in öffentlichen Schulen oftmals nicht
einmal die Lehrer Englisch. Wie sollen es dann die Kinder lernen?
Und die Aussprache leidet darunter natürlich auch sehr, wobei
das Brasilianische ihr Übriges tut. Einmal fragte mich der Sohn,
ob mir `Hockey´ gefällt. Ich wunderte mich schon etwas über
die Frage, bis sich herausstellte, dass er Rock meinte! In Brasilien
wird das ´r` am Anfang oft nur gehaucht und viele Wörter enden
mit einem ´i`, bei ´de` oder ´te` entsprechend ´dschi`. So kommen
dann auch Worte wie ´Hipihop` oder ´Internetschi` (sagt sogar Mathias
schon!) heraus. Das mussten wir ja auch erst mal lernen, aber wenn
du nach einem Netz (rede) fragst und dich keiner versteht, bis du
es mit ´hedschi` versuchst, lernt man das auch.
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